Jennifer Higgie
Bedlam und andere Stationen einer Reise, die ein gewisser Richard Dadd im Jahre 1842 unternahm
Wahnsinn und hatte doch Methode
"Der Name Richard Dadd sagt Ihnen auf Anhieb nichts? Vielleicht klingelt es bei „Der Meisterstreich des hexenden Holzfällers“, Titel eines berühmten Dadd-Gemäldes (Tate Gallery)?
Kennen Sie den „Queen“-Song „The Fairy Feller´s Master-Stroke“, geschrieben von Frontmann Freddy Mercury im Jahr 1975? Oder Terry Pratchetts Fantasy-Bestseller „Kleine freie Männer“? Na? Auch egal. Beide beziehen sich jedenfalls direkt auf Richard Dadd, den vikotrianischen Maler der Feen, Götter und Mythenfiguren. Dadd gilt als Vorreiter des Surrealismus und lebte ein wahrlich romanreifes Leben – was Autorin Jennifer Higgie dazu veranlasste, ihren Roman „Bedlam“ zu schreiben. […]
Higgies Reise-Roman ist fiktiv. Das vergisst der Leser jedoch bald, wenn er in die beklemmende Welt des Richard Dadd Einblick erhält. Fast scheint der Roman der lange gesuchte Schlüssel zum Werk des Malers zu sein. Ein Coup, der Higgie außerordentlich gut gelungen ist. „Bedlam“ ist ein Buch, dass selbst denjenigen, der mit Dadd anfangs nichts anzufangen weiß, fesselt und fasziniert. Ein großartiges Werk, nicht nur für Kunsthistoriker und Dadd-Fans. […]"
BUNTE Fundgrube
" […] Der Leser kann Dadds innere Entwicklung gut verfolgen und fühlt sich – auch von seinen Reiseeindrücken – zunehmend fasziniert."
ekz

Aus dem Englischen
von Marcus Mohr
ca. 200 Seiten, mit 8
farbigen Abbildungen,
Hardcover, Schutzumschlag,
12,5 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-86601-330-8
Preis: 18,00 €
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